Viele Frauen machen sie zumindest nach der ersten Geburt. Die Rückbildungsgymnastik.

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Gut vorbereitet ist halb trainiert

(Quelle: Freepik.com)

Der Begriff „RückbildungsGYMNASTIK“ an sich scheint mir doch ein wenig veraltet, da es mit Gymnastik im schulsportlichen Sinne und auch mit „Turnen“, den Begriff den meine Oma gerne verwendet, wenn ich ins Fitness-Studio gehe, nichts zu tun hat.

Rückbildungsgymnastik wird meistens von einer Hebamme in Krankenhäusern, oder auch Hebammenpraxen angeboten.

Ein Kurs umfasst 10 Einheiten a 60 Minuten, die von der Krankenkasse komplett gezahlt werden, der Kurs muss allerdings bis 9 Monate nach der Geburt komplett abgeschlossen sein.

Ihr solltet frühestens 6 Wochen nach Entbindung beginnen, euch aber bereits in der Schwangerschaft um einen Kursplatz kümmern.

Zudem gibt es Kurse zu verschiedenen Zeiten. Mit und ohne Baby.

Macht euch also vorher darüber Gedanken, ob ihr lieber morgens einen Kurs machen möchtet (falls es ein Angebot in eurer Nähe gibt) oder Abends, dann alternativ mit oder ohne euren Schatz. Papa schafft das bestimmt auch mal 1 1/2 Stunden alleine… 😉

Für den Kurs an sich braucht ihr Sportkleidung, ein Handtuch und etwas zu trinken. Die gesunde Mami trinkt natürlich Wasser 😉

Im Kurs an sich geht es nun darum, die Muskulatur, die während der Schwangerschaft extrem belastet und gedehnt wurde, wieder zu stärken.

Hauptsächlich die Bauchmuskeln und die Beckenbodenmuskulatur

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Immer schön lächeln

(Quelle: Freepik.com)

Da die Bauchmuskulatur sich während der Schwangerschaft in der Mitte auseinander ziehen und ein Spalt entsteht, müssen erst einmal die schrägen Bauchmuskeln gestärkt werden. Diese helfen der Muskulatur sich wieder zusammen zu ziehen und den Spalt zu schließen. Ein grober Richtwert bis der Spalt wieder komplett geschlossen ist, sind ca. 9 Monate.

Unsere Beckenbodenmuskulatur ist nach der Geburt eine weitere „Baustelle“.

Auch hierfür werdet ihr viele Übungen machen, die ihr zusätzlich täglich zu Hause machen solltet. Einmal pro Woche ist einfach zu wenig, um der Muskulatur genug Anreiz zu geben.

Da die Beckenbodenmuskulatur ein Muskel, wie zum Beispiel unser Bizeps ist, sollte auch sie unser Leben lang trainiert werden. Denn, wie jede andere Muskulatur auch, wird die Beckenbodenmuskulatur schwach, wenn sie nicht regelmäßig trainiert wird.

Und das hat leider Inkontinenz zur Folge. Ein Übel, das für viele ältere Frauen eine Last ist.

An dieser Stelle finde ich ganz wichtig zu erwähnen, dass dies nicht sein muss, wenn man sein Leben lang die Beckenbodenmuskulatur trainiert. Einmal am Tag 5 Minuten reichen auch völlig aus. Macht es euch zur Gewohnheit… beim Zähneputzen, beim warten an der Aldi-Kasse… eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Übungen sonst noch gemacht werden variiert natürlich von Kurs zu Kurs aber im Fokus stehen diese beiden Muskelgruppen.

Meist gibt es ein kurzes Warm-up gefolgt von Übungen im stehen und auf dem Boden. Somit wird der ganze Körper wieder fit und eure Kondition kommt mit der Zeit auch wieder zurück.

Und wenn der Kurs euch gefallen hat, lohnt es sich vielleicht auch die anderen Angebote in eurer Umgebung zu checken.

FitdankBaby, Zumba, Bauchtanz, Kanga mit Baby…. ob allein oder mit eurem Schatz, Hauptsache es macht euch Spaß.

 

Turnhose und Medizinball?

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