Die meisten Frauen bleiben nach der Geburt ein paar Tage im Krankenhaus. Um sich zu erholen, immer eine helfende Schwester in der Nähe und Essen gibt es auch direkt ins Zimmer. Eventuell ist der Partner im Familienzimmer sogar mit dabei und beide genießen das neue Familienglück. Doch nach ein paar Tagen wird es Zeit, nach Hause zu fahren.

Hier kommt nun die Nachsorge-Hebamme ins Spiel.

Kurz zur Hebamme an sich: Da die Hebammen-Situation nach wie vor nicht rosig ist, sollte man sich möglichst früh in der Schwangerschaft um eine geeignete Hebamme kümmern. Bei mir war das in der 11. oder 12. Schwangerschaftswoche. Die Hebamme hat uns dann einmal besucht, um zu schauen ob die Chemie stimmt.

Wenn man sich dann für „seine“ Hebamme entschieden hat, kommt sie meistens noch einmal kurz vor der Geburt, aber auch bei „Beschwerden in der Schwangerschaft“ oder zum Beispiel zur geburtsvorbereitenden Akupunktur.

Die Nachsorge der Hebamme

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Mama und Baby sollen sich nach der Geburt wohl und geborgen fühlen

(Quelle: Freepik.com)

Sobald Mama und Baby nun zu Hause sind, kommt die Hebamme die ersten Tage täglich, bis zu 10 Tage lang.

Bis das Baby 12 Wochen alt ist, kommt die Hebamme noch bis zu 16 mal.

Bei einer Nachsorge Hebamme geht es übrigens keineswegs darum, dass man „alleine nicht mit seinem Baby klar kommt“. Viel mehr dient die Hebamme euch als Beraterin.

In jeder Neu-Familie ist der Eingewöhnungsprozess ein anderer.

Was bringt mir denn nun meine Hebamme?

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Eine Hebamme hat immer einen guten Tipp auf Lager

(Quelle: http://supermug.co.uk)

Am Anfang schläft euer Schatz natürlich sehr viel, aber wenn er wach ist, wollen wir natürlich „alles richtig“ machen.

Oft kommt es vor, dass das Baby mit Koliken zu kämpfen hat. Sie sind unangenehm und schmerzhaft fürs Baby. Aber die Hebamme hat oft ein paar gute Tipps auf Lager: Den Fliegergriff, ein Kirschkernkissen, Zäpfchen…

Auch bei anderen Wehwehchen, die Neu-Mamis noch nicht kennen, hilft die Hebamme: Milchschorf, entzündete Fingernägel, nässender Bauchnabel, Babyakne (hier hilft übrigens nur warten…)

Vor allem, da man sich am Anfang eventuell etwas isoliert fühlt (da die Routine fehlt, mal eben das Kind unter den Arm zu klemmen und mit einer Freundin Kaffee trinken zu gehen), hat man hier jemanden, mit dem man sich unterhalten kann, der einem zuhört und Aufmerksamkeit schenkt.

Ich war wirklich sehr froh, meine Hebamme zu haben und kann es jedem empfehlen, sich ebenfalls eine zu suchen.

 

Oh Gott, die restliche Nabelschnur ist abgefallen, was mach ich denn jetzt?

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