Kliniktasche: Ganz großes Thema

hypnobirthing babymassage duisburg marie sanfte geburt kliniktasche kliniktasche plüschtier teddy bär
Teddy hilft beim packen

(Quelle: FreeImages.com / Chrissi Nerantzi)

Spätestens ab der 32. Schwangerschaftswoche fragt jeder Dritte den man trifft, ob denn die Tasche schon gepackt ist.

Ich muss gestehen, ich habe mich ziemlich lange und erfolgreich davor gedrückt.
Es ist ja nicht nur das Packen an sich. Das Ganze schlägt viel größere Wellen.

Erstmal muss man planen, was man für sich selber braucht, was man fürs Baby braucht, was man brauchen könnte und dann sind da noch die Sachen im Hinterkopf, von denen irgendjemand erzählt hat, dass man sie vielleicht und unter Umständen brauchen könnte.

Dann fängt man meistens an eine Liste zu schreiben, nach Listen im Internet zu suchen, zu vergleichen und zu verzweifeln. Wenn man so weit ist, dass man eine brauchbare Liste geschrieben hat, sind davon mindestens 75% Sachen, die man noch gar nicht hat.

Vor diesem Teil hat mir am meisten gegraut. Denn auch wenn es nur noch 6-8, maximal 9 Wochen bis zur Geburt sind, weiß man nicht, welche Kleidergröße man bis dahin (eventuell!) haben wird.

Still-BH’s kann man eigentlich gar nicht zu groß kaufen, da kommt locker noch eine Körbchengröße dazu.
Wenn man bei allem anderen auf Nummer sicher gehen will, sollte es zum aktuellen Zeitpunkt, also 32. oder auch 34. Woche, angenehm sitzen. Zur Not greift man z.B. für bequeme Jogginghosen einfach in den Schrank des Partners 😉

An Kleidungsstücken braucht man wirklich nur die Basics. Selbst für die Fahrt nach Hause reicht eine bequeme Freizeithose oder Leggings. Oberteile müssen auch wirklich nicht zwingend zum aufknöpfen sein. Man kann etwas mit Stretch und weitem Ausschnitt tragen, dann klappt das mit dem Stillen auch ohne Probleme.

Ansonsten braucht man für die Zeit nach der Geburt nicht sonderlich viel

Natürlich Handy inklusive Ladekabel, um Fotos zu machen und Nachrichten an Familie und Freunde zu schicken. Aber hauptsächlich wird man und sollte man, die erste Zeit ganz dem neuen Erdenbürger widmen.

hypnobirthing babymassage duisburg marie sanfte geburt blumen mama baby
Blumen für die frischgebackene Mami

(Quelle: Freepik.com)

Was noch ganz sinnvoll ist sind Hausschuhe und Duschzeug. Das wars aber auch schon zum Thema „nach der Geburt“.

Fürs Baby braucht man eventuell, wenn gewünscht, einen Schnuller, Spucktuch und Sachen zum anziehen für die Fahrt nach Hause. Bis dahin sollte auch eine Babyschale vorhanden sein, da das Krankenhaus die frischgebackenen Eltern ohne eine sichere Schale nicht gehen lassen darf.

Kommen wir nur zum Equipment für den Kreissaal

Da allgemein bekannt ist, dass die Mutter darauf achten muss, bei Kräften zu bleiben, sollte man sich auf jeden Fall etwas zu Essen einpacken. Gut zum vorher einkaufen eignen sich Müsliriegel, irgendwas mit Schokolade für den Kreislauf, vielleicht auch Bonbons oder Traubenzucker… worauf Mama so Hunger hat.
Sollte die Geburt so schnell gehen, dass man seinen Proviant nicht braucht, bei mir waren es nur 2 Stunden im Kreissaal bis der Krümel auf der Welt war, so kann man das Essen auch später auf dem Zimmer noch sehr gut gebrauchen. Ich habe in der ersten Nacht kameradschaftlich mit meiner Zimmernachbarin geteilt.

Sogar fast noch wichtiger als etwas zu essen, ist etwas zum trinken zu haben. Wasser bekommt ihr aber im Kreissaal. Tee eventuell auch. Möchtet ihr Saft, dann vorher kaufen und ab damit in die Krankenhaustasche.

Viele Paare packen sich Musik ein, oder ein Hörbuch. Ich hatte die HypnoBirthing Regenbogenentspannung und die Geburtsaffirmationen bei. Letzteres habe ich sogar noch lieber gehört.

Alles andere sollte vorhanden sein: Ball zum Beckenbewegen, Stillkissen, erste Kleidung fürs Baby, Handtücher, etc.

Solltet ihr euch damit wohler fühlen, packt euch etwas zum anziehen speziell auch für die Geburt ein… bequemer Sport- BH und weites T-Shirt zum Beispiel.

Was man schnell vergessen könnte in der Eile, aber definitiv griffbereit sein sollte, wenn ihr „eincheckt“ sind:
Überweisung vom Frauenarzt, Mutterpass und wenn vorhanden eine Kopie eurer Geburtwünsche.

Mehr habe ich nicht gebraucht.

Was habt ihr sonst noch mit gehabt? Worauf konntet ihr nicht verzichten oder habt es vermisst?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

 

Ich glaub, ich brauche einen zweiten Koffer!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.